Abraham
Abraham ist in Sahaja Yoga eine der 10 Inkarnationen des Adi Guru. Folglich war er nicht nur Mensch, sondern eine Inkarnation mit einer spirituellen Aufgabe im Bereich des Void-Chakras. Durch ihn sollte das Void-Chakra für die Evolution der Menschheit weiterentwickelt werden. Dadurch war Abraham eine übermenschliche nicht in Frage zu stellende Persönlichkeit.
Die Geschichte Abrahams ist in der Bibel zu Lesen im ersten Buch Moses (Genesis) in den Kapiteln 12 bis 25.
Gott beruft Abraham aus 1 Mose (Genesis) Kapitel 12
In 1. Mose Kapitel 17 spricht Gott zu Abraham:
Abrahams Segen und Mission.
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Gott macht mit Abraham einen Bund und segnet ihn, indem er aus ihm ein großes Volk machen will. Dieses Volk sollte das israelitische Volk sein. Aber auch andere Völker entsprangen seinem Samen unter anderem das arabische Volk. Denn Abraham war sowohl der Vater Isaaks (von dem das israelitische Volk abstammt) als auch Ismaels (von dem die arabischen Völker abstammen).
- In Abraham sollen alle Geschlechter auf der Erde gesegnet sein. Der Bund mit Gott betraf aber nur das israelitische Volk, wie sollen dadurch alle anderen Völker gesegnet sein? In der christlichen Interpretation ist es so, dass aus dem israelitischen Volk Jesus Christus entstammen sollte und dadurch der Bund Gottes auf alle anderen Völker ausgeweitet wird. Durch Jesus kam ein neuer Bund der individuell mit dem geschlossen wird der an Jesus Christus glaubt und als Retter annimmt.
- Abrahams Segen ist gleichzeitig seine Mission. Seine Mission ist sozusagen ein Segensträger zu sein. Viele Nachkommen zu haben ist an sich schon ein Segen für einen Menschen, doch es sollte auch Gottes Plan dadurch erfüllt werden, indem der Messias (Jesus Christus) aus diesem besonderen Volk entstammen wird.
- Wenn Abraham laut Sahaja Yoga eine Inkarnation des Adi Guru ist, dann ist seine spirituelle Aufgabe die Entwicklung des Void Chakras. Das passt nicht zusammen mit der Aufgabe, welche laut der Bibel ihm Gott gegeben hat.
Abraham Inkarnation oder Mensch? Hatte er Menschliche Fehler?
Abraham wurde von Gott zu einer großen Aufgabe und einem großen Segen auserwählt. Aber das heißt nicht, dass er perfekt war. Er hatte viele Schwächen, welche mit der Vorstellung einer Inkarnation nur schwer vereinbar sind.
Aus 1. Mose (Genesis) Kapitel 12:
In 1. Mose (Genesis) Kapitel 20 lesen wir eine ähnliche Geschichte mit gleichem Leitmotiv.
Erklärung dieser zwei ähnlichen Geschichten
In der ersten Geschichte zog Abraham nach Ägypten und in der zweiten Geschichte in die Stadt Gerar. Er hatte Angst, dass er dort umgebracht wird, wegen der Schönheit seiner Frau, denn sie war begehrenswert. (Es ist ein bisschen ungewöhnlich, anscheinend hatten die Leute damals sehr viele Probleme mit den Prinzipien des Mooladhara Chakra.) Aufgrund dieser realen Gefahr umgebracht zu werden, weil seine Frau begehrenswert war, sagte Abraham sie sei seine Schwester. Als seine Schwester ist sie für andere (mächtige) Männer z.B. den König freigegeben.
- Angst und mangelndes Gottvertrauen Abrahams sind Ursachen dafür, dass er seine Frau als Schwester ausgibt und damit zur Verfügung stellt.
- Damit gefährdet er in direkter Weise das Versprechen und den Segen Gottes. Denn wie soll Gott aus ihm ein Volk machen, wenn seine Frau befleckt ist.
- Trotz dieses (menschlichen) Versagens, hilft ihm Gott und bewahrt seine Frau vor der Befleckung.
Schlussfolgerung
- Abraham war ein Prophet, doch trotz dessen war er ein Mensch und hatte schwere Fehler. Denn seine Frau herzugeben, so einen Waschlappen muss man erstmal finden.
- Abraham musste diese Situation zweimal durchmachen und zweimal den gleichen Fehler machen. Vermutlich hat er nach dem zweiten Mal mehr Gottvertrauen gelernt.
Gottvertrauen ist eine sehr schwere Sache und alles andere als selbstverständlich, das möchte ich nicht kleinreden.
- So wie alle Menschen hatte er Fehler. Die biblische Geschichte ist unvereinbar mit der Vorstellung, dass Abraham eine Inkarnation des Adi Guru sei und eine perfekte Persönlichkeit. Die Bibel lehrt, alle Menschen haben Fehler.
Abraham vertraut nicht an Gott, dass der versprochene Junge kommt
Abraham und seine Frau Sarah waren schon sehr alt und Sarah hatte immer noch keine Kinder, das Versprechen von Gott schien sich nicht zu erfüllen. Sarah schlug vor, dass Abraham ein Kind mit ihrer Magd Hagar an Ihrer Stelle zeugen sollte. Abraham machte dies und Hagar zeugte den Ismael. Dies entsprach nicht dem Plan Gottes. Aber auch Ismael wurde gesegnet und war der Urvater des arabischen Volkes.
In der Geschichte ist es interessant zu bemerken, dass Abraham sich seiner Frau unterordnet und ihr erlaubt mit Hagar Mutwillen zu treiben. Hagar ist schließlich die Schwangere Mutter seines Kindes. Dies ist keine Eigenschaft eines guten Führers.
Gott beharrt auf sein Versprechen zu Abraham (aus 1. Mose Kapitel 17)
Abraham glaubt Gott nicht, dass er mit Sarah noch nachkommen zeugen wird. Abraham ist schon 100 Jahre alt und seine Frau Sarah 90 Jahre. Sarah war ihr leben lang verschlossen und nun sollte sie doch gebähren. Das scheint unmöglich. Aber Gott erfüllt sein versprechen und der Junge wird Isaak genannt. Er wird der Stammesvater des israelitischen Volkes.
Abraham opfert seinen Sohn und Verbindung zu Jesus
📌 1. Mose Kapitel 22 (zum öffnen auf den schwarzen Pfeil klicken)
In dieser bekannten Geschichte sollte Abraham auf Befehl Gottes seinen Sohn Isaak opfern – Der versprochene Sohn.
Dies war wahrscheinlich der schwerste Test von allen und Abrahams Gehorsam zeigte, wie sehr er Gott vertraute.
Indirekte Prophetie
Diese Geschichte ist eine indirekte Prophetie an Jesus Christus (Abraham lebte im zweiten Jahrtausend vor Christus).
- Abraham sollte seinen Sohn Isaak opfern, wurde aber im letzten Moment von einem Engel aufgehalten. Jesus Christus der Sohn Gottes, ist nach dem christlichen Verständnis real gestorben worden für die Sünden aller Menschen. Es gibt eine Parallele zu der Geschichte mit Abraham.
- Eine weitere Parallele ist, Isaak sollte das Holz für sein Opfer selbst tragen. Genauso musste Jesus sein Kreuz tragen.
In der Bibel gibt es viele Prophezeihungen, direkte und indirekte. Prophetie in der Bibel ist ein Beleg für ihre Glaubwürdigkeit. Es ist eine Art Unterschrift Gottes. Denn er ist nicht gebunden an Zeit und Raum und nur er weiß, was in Tausenden von Jahren passieren wird.
Es gibt im Alten Testament noch viel mehr Pfeile, die in Richtung Jesus zeigen.
Schlussfolgerung
- Abrahams Aufgabe für diese Welt bestand darin Segensträger zu sein. Aus ihm sollten Völker hervorkommen. Er hatte viele persönliche Prüfungen und seine Prüfungen hatten das Thema Gottvertrauen im Zentrum.
- Er hat im Thema Gottvertrauen ein großes Wachstum erfahren.
- Obwohl Gott ihm versprach, dass seine Nachkommen so zahlreich sein werden wie die Sterne und der Sand am Ufer des Meeres, war er bis ins hohe Alter Kinderlos. Dies ist ein schwerer Test, denn Abraham war ein reicher Mann und vor allem damals galt Kinderlosigkeit als eine Schande.
- Im Laufe seines Lebens durfte Abraham an dem Test des Gottvertrauens viel scheitern und wachsen. Er wuchs so stark im Vertrauen, dass er auf Gottes Befehl bereit war, den versprochenen und lange ersehnten Sohn Isaak zu opfern. Dabei vertraute er, dass Gott einen Plan hat, obwohl er diesen nicht kannte.
- Abrahams Aufgabe bestand darin ein Vater vieler Völker zu sein.
Falls er Arbeit am Void Chakra leistete, dann war das Thema Gottvertrauen. Vielleicht hat er das Thema Gottesvertrauen im Void Chakra ausgearbeitet und dies hat nun Einfluss auf die gesamte Menschheit.
- Andererseits haben die meisten Menschen irgendwelche Prüfungen und Leitthemen. Könnte man sagen, dass all diese Menschen an den Chakren der gesamten Menschheit arbeiten?
- Das Thema Gottvertrauen ist in der Bibel ein häufiges Leitthema
z.B. König Hiskia in der Bibel zeigte ein fast übermenschliches Gottvertrauen und dennoch ist er keine Inkarnation.
- Meiner Schlussfolgerung nach war Abraham kein absolutes Vorbild wie es von der Inkarnation des Adi Guru (Urmeister) zu erwarten ist. Er war sehr menschlich und hatte menschliche Fehler und dies ist vermutlich auch gut so.
- Hier kommt es vermutlich darauf an, wem oder was man mehr glauben schenkt, der Bibel oder Shri Mataji. Beides zusammen stimmt nicht überein.
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